Autofahren wird teurer – CARINDA Index und ADAC Index belegen Teuerung um rund 4 Prozent

14. April 2011

Autofahren ist seit März 2010 deutlich teurer geworden, 4,2 Prozent nach dem ADAC-Preisindex. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten sind dagegen seit März 2010 lediglich um 2,1 Prozent gestiegen. Die Kraftstoffpreise machen mit einem Plus von 11,2 Prozent den Löwenanteil der Preissteigerung aus. Die Anschaffungspreise für Neuwagen sind danach nur um 0,3 Prozent geklettert. Alle anderen wesentlichen Einzelposten im Preisindex weisen größere Steigerungen auf. Mehr bezahlen als vor einem Jahr müssen die Autofahrer für Ersatzteile und Zubehör (2,9 Prozent), Reparaturen und Inspektionen (1,5 Prozent).

CARINDA Index: Kfz-Versicherungen 4 Prozent teurer als vor einem Jahr

Die Preise in der Kfz-Versicherung stehen der allgemeinen Entwicklung in nichts nach: Zahlten Kunden mit einer durchschnittlichen Prämie im März 2010 noch 841 Euro, waren es ein Jahr später mit 875 Euro schon vier Prozent mehr. Der zweijährige Vergleich fällt noch wesentlich deutlicher aus, so waren im März 2009 nur 770 Euro für eine Durchschnittsprämie fällig – ein Preisanstieg von satten 13,5 Prozent in zwei Jahren. Das belegen die Zahlen des CARINDA Index von Aspect Online. Der CARINDA Index wurde von der Aspect Online AG entwickelt und enthält über 3,6 Millionen Datensätze. Damit bildet der Index die reale Preisentwicklung ab, im Gegensatz zur Berechnung über einzelne Modellfälle.

Günstige Anbieter erhöhen Preise besonders stark

Ein weiteres Ergebnis aus dem CARINDA Index: Die günstigsten Anbieter haben ihre Preise noch stärker angehoben als die durchschnittlichen. 538 Euro kostete im März 2011 die durchschnittlich günstigste Prämie, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

nh

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Autor: transparo

transparo ist das smarte Vergleichsportal für alle, die schnell durchblicken wollen. Im Blog werfen wir einen Blick auf alles, was sich bei Versicherungen, Banken und Energieanbietern bewegt. Dabei gehen wir immer der Frage nach: Wie wirkt sich die Entwicklung auf Verbraucher aus?

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