Welche Versicherungen Studenten brauchen

24. September 2009

Das neue Semester beginnt bald und viele Studienanfänger stehen vor einem neuen Alltag mit Vorlesungen, Seminaren und Prüfungen. Zugleich aber müssen sie sich auch um Dinge kümmern, die ihnen bislang überwiegend egal sein konnten – sie müssen sich um die richtigen Versicherungen kümmern. Wichtig dabei: Versicherungen vorher vergleichen und günstige Anbieter in unseren Vergleichsrechnern finden. So lassen sich im Jahr schnell Hunderte Euro sparen.

Mit der Krankenversicherung werden sich die meisten Neu-Studenten schon beschäftigt haben. Denn entweder bestand eine Familienversicherung oder sie verfügten bereits über einen eigenen Versicherungsschutz. Sinnvoll ist in aller Regel die studentische Krankenversicherung, die für 53,40 Euro im Monat die gesetzlichen Leistungen anbietet. Bei privat versicherten Eltern ist oftmals auch eine private Krankenversicherung eine Option, die allerdings deutlich teurer werden dürfte. Dafür sind aber auch die Leistungen in der Regel entsprechend umfangreicher.

Besonders wichtig für junge Studenten ist zudem ein ausreichender Haftpflichtschutz. Allerdings sind sie bis zum Ende der ersten Ausbildung (bei einigen Versicherern begrenzt auf das 25. Lebensjahr) bei den Eltern mitversichert, wenn diese eine Police haben.

Absicherung im Fall einer Invalidität

Einen Hausratschutz kann es ebenfalls über die Eltern geben. Allerdings gilt dies nur, wenn der angehenden Akademiker im Wohnheim oder einem Zimmer zur Miete wohnt, der Lebensmittelpunkt jedoch noch die elterliche Wohnung ist. Andernfalls muss geklärt werden, ob ein eigener Schutz sinnvoll ist. Vor allem bei teuren Elektrogeräten wie PC, Fernseher oder Stereoanlage kann es sich lohnen, zumindest einen Vertrag mit einer geringen Versicherungssumme abzuschließen.

Nachdenken sollten Studenten auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei sind zwei Dinge wichtig: Einerseits sollten Studenten Verträge wählen, die bereits aufgrund der gewählten Studienrichtung eine Berufsunfähigkeitsrente zahlen, wenn der angestrebte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Andererseits sollte die Rente so bemessen sein, dass sie auch wirklich zum Leben reicht. Mindestens 1000 Euro monatliche Rente sollten es am Anfang sein, der Betrag sollte dann im Laufe des Lebens steigen, damit die Rente durch die Preisentwicklung nicht entwertet wird. Im Idealfall sieht der Vertrag außerdem vor, dass nach Ende des Studiums die Rentenhöhe ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden kann, damit auch das dann erzielte Einkommen adäquat abgesichert ist.

Unfallversicherungen sind ebenfalls nicht unwichtig, v.a. für solche Studenten, die viel Sport machen. Doch wer schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, braucht nicht unbedingt eine Unfallpolice.

Ob mit dem Fahrrad oder mit dem Auto: Verkehrsrechtsschutz wichtig

Rechtsschutzversicherungen dürften das studentische Budget meist sprengen. Eine Ausnahme ist der Verkehrsrechtsschutz. Denn wer sich im Straßenverkehr mit dem Auto oder einem Zweirad bewegt, landet manchmal schneller vor Gericht, als ihm lieb ist. Und dann ist guter Rat nicht nur sprichwörtlich teuer – hier tritt die Verkehrsrechtsschutzversicherung ein. Mitunter ist es möglich, dass die Eltern ihren vorhandenen Rechtsschutzvertrag erweitern und Studenten damit zu einer für sie kostenlosen Mitversicherung kommen.

Wer als Student viel reist, sollte auf jeden Fall eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Jahrespolicen auch für mehrere kürzere Reisen gibt es bereits für weniger als zehn Euro Jahresgebühr. Damit ist man gegen das Risiko abgesichert, für Arzt- und Krankenhauskosten im Ausland selbst aufkommen zu müssen. Denn dieses Risiko kann immens sein, ein Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall in den USA kann schnell einige Tausend Euro kosten, die man ohne Auslandsschutz selbst zahlen muss.

ddp/min

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Autor: transparo

transparo ist das smarte Vergleichsportal für alle, die schnell durchblicken wollen. Im Blog werfen wir einen Blick auf alles, was sich bei Versicherungen, Banken und Energieanbietern bewegt. Dabei gehen wir immer der Frage nach: Wie wirkt sich die Entwicklung auf Verbraucher aus?

  • Horst sagt:

    vor allem keine reine ERwerbsunfähigkeitsversicherung andrehen lassen! [Link entfernt]

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